Bournemouths Geschichte reicht zwar bis in die Bronzezeit, aber erst im 19. Jahrhundert entwickelte die Stadtgeschichte sich schlagartig. Aus dem einstigen verlassenen Küstenabschnitt ist ein beliebtes Urlaubs- und Reiseziel geworden.
Bereits im Bronzezeitalter (3. bis 1. Jahrtausend v. Chr.) war das Gebiet um Bournemouth besiedelt. Vermutlich am Ende der Eisenzeit um 500 v. Chr. ließen sich die Kelten in Südengland nieder. Das nahe gelegene Hügelfort "Badbury Rings" dient als Zeugnis des Durotriges-Stammes, die bis zur römischen Invasion die Region um Bournemouth besiedelten und landwirtschaftlich nutzten. Vor allem aber wurde die kleine Siedlung für den Fischfang genutzt. Danach wurde es still um den kleinen Ort. Lange Zeit war die Gegend des heutigen Bournemouth weitgehend unbesiedelt. Zwar gingen ein paar Fischer vor dem Küstenabschnitt ihrer Arbeit nach und von Zeit zu Zeit landeten Schmugglerbanden mit Alkohol, Tee und Tabak an den verlassenen Stränden, jedoch ließen sich erst 1812 die ersten Familien dort nieder.
Weymouth und Brighton, die sich schon seit mehreren Jahrzehnten einen Namen als beliebte Kurorte gemacht hatten, dienten als Vorbild für das junge Bournemouth. Man startete ein Projekt, um aus dem kleinen Ort eine Ferienziel für jedermann zu machen. 1841 war es soweit: Der einst verlassene Küstenabschnitt wurde schlagartig bekannt, als man Bournemouth ein Kapitel in einem berühmten Handbuch über die besten Kurorte in England gewidmet hatte. Seitdem wuchs die Anzahl der Besucher und Kurgäste von Tag zu Tag.
Innerhalb von nur 20 Jahren wuchs zwischen 1880 und 1900 die Einwohnerzahl der einst kleinen Siedlung von 17.000 auf 60.000 an. Heute ist Bournemouth mit 163.000 Einwohnern einer der beliebtesten Ferienorte Englands.

Die offizielle Tourismusseite der Stadt Bournemouth beitet Besuchern viele nützliche und interessante Informationen rund um Reisen in die Stadt an Englands Südküste